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Die fast jungen Jahre des Markus Kirner

Da Markus had vor langer Zeit as Liacht da Welt dablickt. Damals, so sagn de Oidn, muaß er no a liabs, tollpatschigs Kinderl gwesn sei und a in da Grundschui in da Zell war er no a Braver und Ruhiger. In seina Jugend had da Markus scho vui Sport triebn. Ob Tennis, Skifahrn, Langlafa oda Eishockey, er had einfach ois amoi gmacht, sogar mit musikalisch mit da Zither hads er probiert. Aba sei groaße Leidenschaft sar und is no imma da Fuaßboi, was er sogar bei da Oma auf da Brunnerer-Alm g'spuit had. Nach da Grundschui is er no auf an kurzn Abstecha in d'Hauptschui z'Fischbachau groaßt. Doch de war eam dann doch a bißl z'fad und had seina Karriere an Ruck gebn und is in d'Realschui nach Miesbach, wo er a seine erstn Erfahrunga mit da groaßn, weitn Welt gmacht had. Nebam Schafkopfn had er a no as Bier daspannt und de erstn Kontakte zum weiblichen Geschlecht aufbaut, aba im groaßn und ganzn war er doch zu dera Zeit no recht anständig. Wia er mit da Schui fertig war, d'Abschlussfahrt hams seina Klass ois Disziplinarmaßnahma gstricha, had er a Lehr beim Eisen Astner ois Großhandelskaufmann gmacht. Wia er dann Volljährig war, had as Schicksal seinen Lauf gnomma. Er is aus da Fuaßboi-Jugend in 1. Zeller Mannschaft kema und da is halt mit de Feste no mehra worn ois wias in da Jugend ogfangt hat. Berüchtigt warn de Fahrgemeinschaftn vom Markus und seine Spezl, de grad in da Festl- und Faschingszeit und nach de Sonntagsfuaßboispiele oftmals ned grad de verkehrssichaste war. So had er as fuartgeh daspannt und das as Bier a no nach da 4. Halbe schmeckt, und a Stamperl Schnaps, grad an Himbeergeist, leits ab und zua a amoi. Doch da sportliche Erfolg, in Form von Tore, is anfangs auf da Streckn bliebn, obwohl da Markus a guada Fuaßballa is!? So is a Zeitl verganga, wo er so manche Madl mit seim Opel-City, da Gruabmülla hadn selig, zum Canasta spuin abgholt had und verschiedene Festl in Ortsumgebung bsuacht had, bis eam da so a gewiss Madl, damals no a bißl a Auftreibade, aufgfalln is. Und an Silvesta '91 is dann passiert, da hads sei Herz endgültig troffn, und des halt a heut no o, mit seina Hanni. De andern Sportartn had er dann mit da Zeit a bißl eigschränkt und had si aba imma mehra für de Dorfvereine angaschiert und no so nebenbei a manchs andere Talent ausgrabn und verfeinert. Er had si as Ziach spuin auf da Diadonischen selba beibracht und lernt a so so manche Stückl durchs zuahearn und probiern einfach ausm Radio. Beim Probiern am Anfang hearts liabe net zua, denn i wohn in da Nachbarschaft und woaß von was i red. Aba zum Schluß san de Resultate wirkle guad zum zuahearn. So is er mittlerweile bei Festl und Partys imma a Garant füa a guade Stimmung wenn er dann sei Quetschn auspackt und a paar "Klassiker" spuilt, oda mit seina lustig-lockeren Art und seine oft spontanen Späßchen a so richtig in Fahrt is. Zua spadan Stund konns halt dann vielleicht scho amoi passiern, das er de Musistückl a bissl abkürzt und nur no Halbade spuid. Zua seina Sturm- und Drangzeit, so in de Jahre 93/94, hadn dann da Vater "Staat" gholt und glei amoi füa 3 Monat nach Holland gschickt, das er dene amoi zoagn ko, wia de Bayern suafn kena. Zumindest ICE had er fahrn derfa! Da warn dann zu Kirda 13 Halbe Weissbier koa Problem, wo de Andern grad amoi 12 Piuls gschafft haben,doch er had halt no mit de Madl g'flirtet und hintam Kiss'n a bißl busselt. Do wars ja dann ganz verständle das da Markus ois erster "Mann des Jahres" an Weihnachtn '93 vom Tragltod nominiert wordn is und a prompt a Jarh spada ois Mitglied, wohl gemerkt zur Zeit as älteste Mitglied des Vereins zua Zeit, aufgnomma wordn is. Nach dem ruhigen und pfundebringenden Barasjahr had da Markus si dann vui vorgnomma. Ois ersts had er d'Aufnahmeprüfung beim Schwiegavater abglegt und bstandn, indem er s'lenga in da Post ausghaltn hat wia da da Hanni ihra Papa und somit had er dann bei seina Hanni dahoam durch d'Haustüa ei- und ausgeh kenna und had si nimma durchs Zimma vom kloa Bruada durchschleicha und übers Schupfndach abekraxln müaßn. A im Fuaßboi is er zum erstn Torerfolg kema, nachdem si aba erst amoi Kontaktlinsn zuaglegt had und er gseng had, wo er hischiaßn muaßn. Seitdem trifft er aba doch imma wieda. D'Arbat beim Astner had eam dann zu dera Zeit nimma so gschmeckt und wia er dann amoi statt 5m .... 500m bstellt hat, nodazu wo des .... Jahr und Tag sonst koana bracht, und da chef a bissl schiaf gschaugt had, war de Übalegung, ob er ned am Dach drobn bessa aufghobn wär. So had er a zwoate Lehr ois Spangla beim Kreitner absolviert und biagt seitdem Blech und druckt Haftl, bis heut. In de letzt Jahrn is unsa Markus dann doch a bissl erwachsn und ruhiga wordn. Ja ois 2. Feuerwehrkommandant, Sportvereinsausschussmitglied und angagierter Trächtler sold ma halt doch a Vorbild sei. Aba sei wichtigsta Postn is imma no da 1. Schriftführa vom Tragltod zum sei. Am 13. Mai 2000 had er dann sei Hanni gheirat, mit a na unvergesslichen Hochzeit, auf de i jetzt ned näha eigeh mächt, und er somit ois erster Gold-Mützn-Träger beim Tragltod in de Vereinsanekdotn eiganga is. Ois zukunftsplanender Ehemann had er dann den Umbau vom Hofbräustüberl zua a kloane Pension in Angriff gnomma. Aba a in da Pension passierts zua rechts Zeit, das da Zapfhahn aufdraht wird und diverse Festl und Zusammakünfte stattfindn. Im Juni 2002 wars dann soweit. De kloa Regina is auf d'Welt kema und is seitdem an Markus sei ganza Stolz. Zwar sigstn ab und diam wieda amoi in da Post am Stammtisch hocka, wenn's eam dahoam a bissl z'laut wird, aba meist is er da brave Grosshotelier, Ehemann und Familienvater. Trotzdem kimmts had dann doch amoi vor, das er ned so schnei a Hoamat find wenn er furt is. Aba des bereut er, halt doch nimma da Jüngste, meist ziemle am nächstn Tag und dann is wieda a Ruah für a Zeitl. Im Groaßn und Ganzn muaß mia aba wirkle sagn, das da Markus a herzensguada, hilfsbereita und lustiga Kerl is und mit beide Füaß auf festn Bodn steht.


Quellen:
Bayrischzella Chronik
oide, undatierte Aufzeichnunga
generations-überlieferte Stammtischgschichtn
Jahrelange Erfahrungen aus dem Freundeskreis
unzüchtige Berichte verflossener Liebschaften

 

 

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